So arbeiten wir
Test Polizeiaspirant soll Bewerberinnen und Bewerber mit den Aufgabenformen und dem Zeitdruck der schriftlichen Aufnahmeprüfung vertraut machen. So entsteht und funktioniert das Angebot.
Die Aufgaben
- Nach den veröffentlichten Formen. Wir haben gelesen, was die Korps und Schulen über ihre Prüfungen veröffentlichen (siehe Quellen). Im Deutsch folgt jedes Thema einer Aufgabe der Berner Musterprüfung oder des Zürcher Selbsttests, bei den Denkaufgaben einem Teiltest des IST-2000-R.
- Eigene Aufgaben. Keine Aufgabe ist aus einer Prüfung, einer Musterprüfung, einer Lernhilfe oder dem IST-2000-R übernommen. Wir bitten auch niemanden, Prüfungsaufgaben aus dem Gedächtnis weiterzugeben.
- Schweizer Schreibweise. Wie in den Prüfungen der Korps schreiben wir «ss» statt «ß», und die Sätze stammen oft aus dem Polizeialltag: Zeugenaussagen, Rapporte, Verkehr.
- Auf dem Niveau einer Lehrabschlussprüfung. So beschreibt die Kantonspolizei Bern ihre Prüfung. In jedem Thema werden die Aufgaben vom Leichten zum Schweren schwieriger.
- Mit Lösungsweg. Jede Aufgabe nennt die Regel oder den Rechenweg, nicht nur das Resultat.
Wie die Aufgaben geprüft werden
- Die Aufgaben entstehen mit Unterstützung von KI-Werkzeugen und werden vor der Veröffentlichung geprüft.
- Ein automatischer Test kontrolliert jede Aufgabe: Die hinterlegte Lösung muss die volle Punktzahl erhalten, sonst wird die Aufgabe nicht veröffentlicht.
- Eine zweite, unabhängige Durchsicht kontrolliert Lösungen, Lösungswege und Sprache.
- Finden Sie trotzdem einen Fehler, schreiben Sie uns. Wir korrigieren ihn und sagen Ihnen, was wir geändert haben.
Testmodus und Simulationen
- Im Testmodus bekommt jedes Thema so viele Punkte wie die Aufgabe der Prüfung und eine Zeitvorgabe. Die Zeiten pro Aufgabe veröffentlicht kein Korps: Es sind Richtzeiten, und wir sagen es.
- Innerhalb eines Teils kann man springen; nach dem Abschluss gibt es kein Zurück. Danach schätzt man sich selbst ein.
- Die Simulation des Deutschtests folgt dem Aufbau der Berner Musterprüfung: 71 Punkte, 20 Minuten, genügend ab 40 Punkten. Die Simulation des Eignungstests folgt den Teiltests des IST-Musters.
- Matrizen, Figurenanalogien, Figurenauswahl, Würfelaufgaben und die Bildtafeln zur Merkfähigkeit stellt ein Programm nach festen Regeln zusammen. Jede Aufgabe ist fest, damit die Bewertung nachprüfbar bleibt.
- Eine Simulation wird aus der Übungsbank zusammengestellt. Man kann sie beliebig oft machen; manche Aufgaben kennt man dann schon.
Diktat und Tastaturschreiben
- Das Diktat liest die Computerstimme Ihres Geräts, nicht eine prüfende Person. Der Text wird erst beim Zuhören geladen und steht vor der Korrektur nirgends auf der Seite. Die Korrektur zählt jedes falsche, fehlende oder überzählige Wort und jedes falsche oder fehlende Satzzeichen als einen Fehler (fehlt ein ganzer Satzteil, zählt jedes fehlende Wort) und zeigt Wörter und Satzzeichen getrennt.
- Die Kantonspolizei Basel-Stadt nennt ein Diktat im computerbasierten Test; Länge, Tempo, Zahl der Wiederholungen und Zählweise sind nicht veröffentlicht. Unsere Regeln sind deshalb eigene, und wir geben weder Punkte noch eine Bestehensgrenze an.
- Beim Tastaturschreiben messen wir Anschläge pro Minute und Fehler. Die Zürcher Polizeischule, die Kantonspolizei Bern und die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden veröffentlichen Mindestwerte (die Zürcher Polizeischule und Bern messen über 10 Minuten); wir zeigen sie mit ihrer Quelle. Die PAP testet das Tastaturschreiben und veröffentlicht keinen Wert. Wie die Korps zählen, wissen wir nicht, ein «bestanden» geben wir deshalb nie.
Aufsatz, Wiedergabe und Textkorrektur
- Die Stadtpolizei Zürich nennt einen «Aufsatz am PC zu einem vorgegebenen Thema (Zeit: 60 Minuten / etwa eine A4-Seite)». Die Kantonspolizei Bern nennt «Handschriftliche Berichte anhand einer Audio- und Videosequenz», bewertet nach «Inhalt und Sprache», die Kantonspolizei Aargau eine «Schriftliche Nacherzählung eines Kurzvideos» im zweistündigen Deutschtest und rät, mit einem Kurzfilm von etwa drei Minuten zu üben. Themen, Länge des Materials, Zahl der Durchgänge und Raster sind nicht veröffentlicht.
- Die Aufsatzthemen und die Texte der Wiedergabe sind eigene Texte: Personen, Orte und Zahlen sind erfunden, kein Thema stammt aus einer Prüfung. Die Wiedergabe-Texte liest die Computerstimme Ihres Geräts; der Text steht vor dem Schreiben nirgends auf der Seite.
- Eine Korrektur durch eine künstliche Intelligenz ist als Zusatz vorgesehen: Sobald sie offen ist, bewertet sie Ihren Text nach vier Kriterien mit je 0 bis 5 Punkten. Das Raster ist das des Angebots, die Punkte sind eine Einschätzung und keine Prüfungsnote, und wir sagen nie «bestanden». Die Korrektur kann sich irren. Ihr Text geht ohne Ihren Namen an Anthropic; Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
- Sobald die Korrektur offen ist, kostet sie ein Guthaben, die erste ist gratis. Scheitert eine Korrektur, wird nichts abgebucht.
Was eine Übungsseite nicht kann
- Der IST-2000-R vergleicht mit einer Normgruppe; kein Korps veröffentlicht einen Mindestwert. Für die Denkaufgaben zeigen wir deshalb nur den Anteil richtiger Aufgaben: ein Übungsresultat, kein Prüfungsergebnis.
- Ein Video bilden wir nicht nach: Die Wiedergabe übt das Hören und das schriftliche Wiedergeben mit gehörten Texten, nicht das Sehen. Auf den Seiten der Prüfungen steht, welche Teile fehlen.
- Beim Aufsatz und bei der Wiedergabe kennen wir weder die Themen noch das Raster der Korps. Unsere Themen, die Länge von 300 bis 450 Wörtern, die Zahl der Durchgänge und das Raster der Korrektur sind Einstellungen dieses Angebots, keine Angaben der Korps.
- Sport, Gespräch, Assessment und Persönlichkeitstests gehören zu jedem Verfahren. Eine Übungsseite kann sie nicht vorbereiten.
Was wir nicht versprechen
Wir versprechen kein bestimmtes Resultat und keine Anstellung. Über die Aufnahme entscheidet allein das Korps. Test Polizeiaspirant ist ein unabhängiges Angebot ohne Verbindung zu den Korps, den Polizeischulen oder dem Hogrefe Verlag.